Erste Hilfe und Notfall in den Bergen: Was Overlander wissen sollten

Erste-Hilfe-Set in den Bergen

In den Bergen ist Hilfe oft weit weg. Wer abseits befestigter Straßen unterwegs ist, sollte vorbereitet sein – mit Ausrüstung, Wissen und einem Plan für den Ernstfall. Dieser Beitrag ersetzt keinen Erste-Hilfe-Kurs; frische dein Wissen regelmäßig auf.

Notruf in Europa

Die Notrufnummer 112 funktioniert in der gesamten EU und in der Schweiz. Notiere vor der Tour deine Position: Koordinaten aus der Karten-App helfen den Rettungskräften enorm. Ohne Mobilfunk können Satelliten-Messenger einen Notruf absetzen.

Das gehört ins Erste-Hilfe-Set

  • Pflaster, Kompressen und Druckverbände
  • Dreiecktuch, Fixierbinden und Tape
  • Rettungsdecke und Einmalhandschuhe
  • Schere, Pinzette und Zeckenkarte
  • Persönliche Medikamente und Sonnenschutz

Unsere Erste-Hilfe-Sets sind nach Einsatzzweck farbig sortiert, damit du im Notfall nicht suchen musst.

Typische Probleme in der Höhe

Höhenkrankheit

Ab etwa 2.500 Metern können Kopfschmerzen, Übelkeit und Schlafstörungen auftreten. Langsam aufsteigen, viel trinken und bei Beschwerden tiefer übernachten.

Gewitter

Exponierte Kammlagen meiden, im Fahrzeug bleiben und Metallteile nicht berühren. Das Fahrzeug wirkt als Faradayscher Käfig.

Unterkühlung

Auch im Sommer kann es nachts auf 2.000 Metern frieren. Trockene, warme Kleidung und Rettungsdecke griffbereit halten.

Vorbereitung ist alles

  • Route und Rückkehrzeit einer Vertrauensperson mitteilen.
  • Erste-Hilfe-Set sichtbar und griffbereit verstauen, nicht ganz unten in der Box.
  • Eine Stirnlampe gehört in jedes Notfallset.

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